Heimische Wildpflanzen begeistern durch Duft- und Farbvielfalt und bieten vielen Tieren einen wichtigen Lebensraum. 25 Vorarlberger und Liechtensteiner Gemeinden zeigen, wie durch nachhaltige Blühflächen ein Mehrwert für Mensch und Natur entsteht und dabei Geld und Arbeitseinsatz gespart werden können. Das Projekt „natürlich bunt & artenreich“ fördert das Wissen und die Vernetzung rund um nachhaltige Blühflächen im öffentlichen Raum.

Das interreg-Projekt „natürlich bunt & artenreich“ fördert das Wissen und die Vernetzung rund um nachhaltige Blühflächen im öffentlichen Raum. Im Vorläuferprojekt konnten allein in Vorarlberg im Zeitraum von 2013 bis 2015 über 25.000 m² naturnahe Blühflächen für Wildbienen im Siedlungsraum geschaffen werden. Die Gemeinden sind oft Eigentümer von Grünflächen, welche meist mit dem herkömmlichen Pflegeaufwand betreut werden – also mähen bevor es hoch wird. Die Umwelt- und Klimaschutzabteilung im Amt der Landesregierung hat daher im April 2013 ein Vernetzungsprojekt gestartet. Ziel dieses Projektes ist es, den Gemeinden Wissen über heimische Wildblumen und das Anlegen von Grünflächen zu vermitteln und eine Begleitung dazu anzubieten, um wieder blühende Flächen zu erhalten. „Nicht nur die kostbare Artenvielfalt wird so gefördert, sondern Gemeinden sind besser gegen klimatische Veränderungen und länger andauernde Hitzeperioden gewappnet“, sagte Landesrat Rauch.

Übergeordnete Ziele des Projektes sind:

  • Artenvielfalt und Lebensqualität im Siedlungsraum schaffen
  • Wissensaufbau rund um naturnahe Begrünungsmethoden
  • Fachleute aus Gemeinden und Naturschutz gemeinsam unterwegs
  • Begrünungsmethoden ausprobieren und Erfahrungen sammeln

 

(Quelle: http://www.buntundartenreich.at)